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Lieder

Im Patriotischen Kellerloch
(Mel.: Pflaumenwalzer)

1.     Im Patriotischen Kellerloch, da haust ein durstig Heer,
        zur Nachtzeit hört man die Völler noch, ihr Sang tönt inhaltsschwer:
        “Ich tu´ mir heut´ eins gütlich und lass´ die Sorge draußen stehn
         hier is dat so gemütlich, wie is dat hier so schön.”

2.     Im Patriotischen Kellerloch, gibt´s keinen Malvasier,
        der Gerstensaft ist reeller doch, gelobet sei das Bier.
        “Ich tu´ mir heut´ eins gütlich und lass´ die Sorge draußen stehn,
        hier is dat so gemütlich, wie is dat hier so schön.”

3.      Im Patriotischen Kellerloch, da webt ein blauer Dunst,
         der Ventilator läuft schneller doch, er nutscht total umsunst;
         den Wolken blau und südlich, dem Tobak widersteht kein Drehn,
         hier is dat so gemütlich, wie is dat hier so schön.

4.      Im Patriotischen Kellerloch, im Zimmer Nummer 4,
         entknöpft dir den letzten Heller noch der K.K.C.-Kassier´.
         O, lieber Freund, bleib friedlich, und kannst du auch den Kerl nicht sehn,
         hier is dat so gemütlich, wie is dat hier so schön.

5.       Im Patriotischen Kellerloch, wenn eins die Uhren sind,
          ertönt ein Cantus, ein heller noch, “gute Nacht, du mein herziges Kind”.
          Der Sänger singt so nüdlich, die Augen tun ihm übergehn,
          hier is dat so gemütlich, wie is dat hier so schön.

6.       Im Patriotischen Kellerloch, da haust ein durstig Heer,
          frühmorgens hört man die Völler noch, ihr Sang tönt dumpf und schwer:
          “Wir tun uns heut´ eins gütlich, wer denkt denn ans nach Hause gehn,
          hier is dat so gemütlich, wie is dat hier so schön.”

    Grell, Rheno-Guestphaliae

Stadt Hamburg an der Elbe Auen

Hinweis: Refrain nur bei der letzten Strophe singen.


Stadt Hamburg an der Elbe Auen, wie bist Du stattlich anzuschauen!
Mit deinen Türmen hoch und hehr hebst du dich schön und lieblich sehr!
Heil über dir, heil über dir, Hammonia, Hammonia! O wie so herrlich stehst du da.


Reich blühet dir auf allen Wegen des Fleißes Lohn, des Wohlstands Segen; soweit die deutsche
Flagge weht, in Ehren Hamburgs Namen steht.
Heil über dir, heil über dir, Hammonia, Hammonia! O wie so herrlich stehst du da.


In Kampf und Not bewährt aufs Neue hat sich der freien Bürger Treue, zu Tat für Deutschlands
Ruhm bereit wie in der alten Hansezeit.
Heil über dir, heil über dir, Hammonia, Hammonia! O wie so herrlich stehst du da.


Der Becher kreis’ in froher Runde, und es erschall’ aus Herz und Munde: “Gott wolle ferneres
Gedeih’n der treuen Vaterstadt verleih’n!”
|: Heil über dir, heil über dir, Hammonia, Hammonia! O wie so herrlich stehst du da. :|

Georg Nikolaus Bärmann, 1828

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